2.Grünplanung

• Die Grünflächen in Mainz sind rar gesät. Es gilt darum, die weitere Vernichtung von Grünflächen, Bäumen und Sträuchern zu verhindern und neue Grünflächen zu schaffen. Wo immer die örtlichen Gegebenheiten es zulassen, sollten Straßenränder mit Bäumen bepflanzt werden. Wir wollen, dass regionale Grünzüge erhalten bleiben und nicht bebaut werden.
• Wir erwarten ein Sanierungsprogramm für Grünflächen, Park- und Gartenanlagen, dazu einen Zeit und Kostenplan. Ziel ist die dauerhafte Sicherstellung des Unterhalts und der Pflege der Anlagen, der so genannten „weiteren Flächen“ sowie der definierten Kernflächen.
• Öffentliche Grünflächen sollen naturnah angelegt und gepflegt werden. Das bedeutet, vorwiegend einheimische, standortgerechte Pflanzen zu verwenden. Dies ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch ökologisch (besonders für die bedrohte Tierwelt) wertvoll. Düngung, Pflanzenschutz und Winterschutz könnten so deutlich reduziert werden oder entfallen sogar ganz. Pflanzen sollten grundsätzlich mit ihrer arttypischen (End-)Wuchsgröße eingeplant und auch die Pflanzabstände so bemessen werden, dass später nicht oder kaum geschnitten werden muss.
• Damit korrespondierend fordern wir eine stärkere Begrünung am Jockel-Fuchs-Platz, Markt, Liebfrauenplatz und der Ludwigsstraße sowie die Wiederbegrünung des Gutenbergplatzes – gleiches gilt auch für Neubaugebiete. Bemühungen der Bürger sollten unterstützt werden.
• Wir lehnen Bestrebungen ab, am Schillerplatz die Begrünung und Blumenrabatten anderweitig umzugestalten und zu entfernen. Der Schillerplatz darf nicht zum Rummelplatz werden.